Das Ende des Vorabends

Es beschämt mich fast, mal wieder Recht gehabt zu haben, aber eben vermeldeteten die deutschen Gazetten, was schon seit Februar klar war: Thomas Gottschalk kann den ARD-Vorabend nicht retten und wird deshalb am 7. Mai das letzte Mal “Gottschalk Live” moderieren. Dem Moderator kann man nur vorwerfen, dass er sich von der ARD in ein Konzept-Korsett pressen ließ, in das er nicht passt. Es ist schon unglaublich zu sehen, wie überbezahlte “Programmmacher” eine Ikone
des deutschen Fersehens so dermaßen demontieren und Gebührengelder verschleudern. Hätte man ihn einfach machen lassen (so wie früher im Radio) und auf die anbiedernden Redaktionsklatscher von Anfang an verzichtet, die Show mit Gästen aufgezeichnet und am späten Abend gesendet (oder vielleicht nur fürs Internet produziert), hätte es – vielleicht – was werden können.
Ob Dieter Nuhr auf diesem Sendeplatz mehr Quote zusammenkratzt bleibt auf jeden Fall zu bezweifeln.

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