Geschäftsmodelle im Musikbusiness

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schrieb gestern im Wirtschaftsteil, dass mit Pop- und Rockkonzerten im letzten Jahr Rekordumsätze erzielt worden seien: »Im vorigen Jahr hat die Veranstaltungsbranche mit Live-Unterhaltung in Deutschland erstmals mehr als 3 Milliarden Euro umgesetzt«. Und weiter: »Die Besucher stören sich [..] nicht an den hohen Preisen, solange sie einen akzeptablen Gegenwert erhalten«. Man will die schrumpfenden Umsätze bei Tonträgern über Ticketpreise wieder ausgleichen.
Also ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber 40 Euro ist schon eine ziemliche Schmerzgrenze für Konzertkarten. Das es aber auch anders geht zeigt die letzte Entwicklung beim Ozzfest in den USA–laut Pressekonferenz werden die Tickets für eine der größten Open Air Reihen dieses Jahr absolut kostenlos sein!

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4 Responses to Geschäftsmodelle im Musikbusiness

  1. Philipp says:

    Fragt sich vor allem, was als »akzeptabler Gegenwert« gilt. An der eigentlichen Musikkomponente gibt es wohl wenig zu schrauben, bestenfalls ein paar Minuten Länge mehr oder weniger. Dann dreht es sich vermutlich um die kleinen Details drumherum – quasi Licht, Rauch und Feuer. Dafür bin ich aber eigentlich nicht gewillt, noch mehr Geld auszugeben. Wenn eine Band die Instrumente vernünftig im Griff hat, darf sie sich gerne ohne Pyro-Spielchen auf die Bühne stellen; wenn sie nicht spielen kann, nützen auch Effekte nix.

    Was nicht heißen soll, ich hätte etwas gegen eine gute Bühnenshow. Aber die Schmerzgrenze von 40 EUR gilt wohl auch für mich.

  2. SexoBoy says:

    Geil, alter.
    Gratis zum OzzFEST!!!

    NekciF

  3. Martin says:

    .. so so die Besucher stören sich also nicht an den hohen Preisen? Das gilt dann wohl für die Leute die maximal einmal pro Jahr ein Konzert besuchen, für mich spielt der Preis mittlerweile sehr wohl eine Rolle. Am Sonntag erst ein gutes Package mit drei ! Bands gesehen für 30 Euronen und da würde ich dann auch eher meine “Schmerzgrenze” ansetzen. Ansonsten schaue ich mir für kleines Geld lieber unbekannte, noch richtig motivierte Bands an.

    Aber wenn man viel Geld mit Konzerten machen kann, wird das natürlich immer weiter getrieben mit den Preisen. Wenn der “Kunde” zahlt selber schuld.

  4. marthmagic says:

    ich hätt mal ne gute idee
    Bitte
    verlinkt jede woche das outro das is soo geil!
    @topic
    40 € Wtf bei den preisen geh ich nich so oft auf so konzerte aber
    Wacken
    diesen sommer muss ich mir schon geben^^
    3tage 100 € (oda so^^)

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