Couchpotatoes #108 – vom DLD

a picture named podcasticon.gif Folge 108 [Download MP3 49:08 28,1MB]

Sendung 108 live vom DLD:
(Sorry, ist etwas leise ausgefallen)

– Rückblick auf die DLD Conference
– Rückblick auf das letzte Apple Event und neue Geräte
– längeres Gespräch mit Tim Pritlove vom CCC zum Thema Wahlcomputer
[Nachtrag von Tim: die Klage in Hessen wurde Mittwoch vom Gericht abgelehnt (bzw. erklärten sie sich für nicht zuständig). Ein Anrecht auf Papierwahl gibt es übrigens explizit _nicht_, man kann da also als Einzelperson nichts ausrichten und muss sich darauf verlassen, dass der Wahlcomputer richtig zählt.] Wen das Thema interessiert: https://berlin.ccc.de/wiki/Wahlcomputer]
Sehr bitter das!
Windeltwister
Snakes on a plane
– Grüße an Jens Scholz
– und die Filmempfehlungen: Control und Elementarteilchen

Nachtrag: Dank xolo.tv (cheers, Gabe!) kann man uns hier auch sehen, ca. ab 0:37

Direkt abspielen:

11 thoughts on “Couchpotatoes #108 – vom DLD”

  1. Vielen Dank – war wieder mal eine gute Sendung!
    Zum Macbook Air: Mit der bereits angekündigten nächsten Version des eeePC dürfte sich das Thema erledigt haben und Apple hat seit langem mal wieder einen Rohrkrepierer präsentiert.

  2. @Thomas: also als Rohrkrepierer sehe ich das noch lange nicht, die Zielgruppe für einen eeePC ist sicher eine ganz andere als die für das MBA. Wir werden nächstes Jahr auf dem DLD mal zählen, wieviele MBAs wir sehen…

  3. Als Nachtrag: die Klage in Hessen wurde Mittwoch vom Gericht abgelehnt (bzw. erklärten sie sich für nicht zuständig). Ein Anrecht auf Papierwahl gibt es übrigens explizit _nicht_, man kann da also als Einzelperson nichts ausrichten und muss sich darauf verlassen, dass der Wahlcomputer richtig zählt.

    Wen das Thema interessiert: https://berlin.ccc.de/wiki/Wahlcomputer

  4. @Tim: üble Geschichte! Ich hab Deinen Kommentar mal mit ins Posting reingenommen, mal sehen welche Maßnahmen man ergreifen kann/muss um diesen Unsinn zu bereinigen.

  5. Moin,

    zunächst scheint uns der ‘Wahlmschinen’-Wahnsinn noch länger zu beschäftigen, als gehofft. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Tim, Constanze et.al. – man kann es nicht genug sagen und: beteiligt euch an dem Widerstand wo ihr nur könnt! Die Möglichkeiten sollte man noch wesentlich effektiver bewerben!

    Eure Begeisterung für M. Furtwängler trifft – wie schon im letzten Jahr – auf mein blankes Unverständnis. Auf den ersten Blick eine attraktive Frau, aber das meiste was sie in den Medien von sich gibt macht sie alles andere als attraktiv. Sie ist dazu ein unterdurchschnittliche bis unerträgliche Schauspielerin und es wundert mich immer wieder, wie Menschen wie sie an ihre Rollen kommen. Mag sein, dass sie live anders wirkt und es kommt natürlich immer auf den ‘Rezipienten’ an. Mich nervt sie, wenn sie auf einem Fernsehschirm erscheint einfach nur.

    Was die Kommentare zur aktuellen ‘Steve Note’ angeht, kann ich euch nur zustimmen. Bersonders was das fehlende 12″ Notebook betrifft: eine Neuauflage des 12″ Powerbooks fehlt! Darauf warte ich schon ewig und werde demnächst wohl wieder bei ‘nem Thinkpad oder so etwas landen, weil es da einfach mehr Auswahl bei einem besseren Preis gibt.

    Vielen Dank für die äusserst unterhaltsame DLD-Folge!

    Marcus

  6. Zumindest wurde auf einer Bundestagsdebatte, die ich mir letztens auf Phoenix angesehen habe, von einem Abgeordneten explizit auf die vom CCC nachgewiesene Manipulierbarkeit von Wahlmaschinen und auf die fehlende Marktreife hingewiesen.
    O-Ton in etwa: Die Wahlen in Deutschland würden als Versuchsfeld mißbraucht.

  7. Irgendwie tun sich für mich gewisse Parallelen, zwischen der Wahlcomputer-Geschichte und der Killerspiel-Diskussion, auf. In beiden Fällen sitzen Leute am Hebel, die von der Materie keine Ahnung haben.

  8. Naja, der CCC hat in “frühreren Tagen” auf eindrückliche Weise bewiesen, dass es möglich ist Systeme aller Art zu manipulieren. Ich denke, dass ein paar hundert absichtlich und nachweislich “umgeleitete” Stimmen die Wahlcomputer-Geschichte in sich zusammenbrechen lassen werden…

    p.s. Seit ich keine Killerspiele mehr zocke leben irgendwie alle meine Kollegen viel länger ;-)

  9. Um mal vom Thema abzulenken:
    Der Windeltwister ist echt eine feine Erfindung.
    Wir hatten zwar damals nur einen ‘manuellen’ d.h. Windel rein, oben 2-3 mal drehen und die Windel war verpackt.
    Allerdings war das Biest nicht 100% geruchsdicht.
    Man kam nicht umher die Windelwürste einmal am Tag in den Müll zu kippen

  10. Windel-Twister – unfassbar wie verweichlicht wir doch sind.
    Ich find’s einen ziemlichen Unsinn und lukrative Geschäftsidee zugleich – scheinbar gibt es Bedarf.

    Die Windelei ist kein Vergnügen, gehört aber zum ‘Spiel’ dazu und ich habe schon ein schlechtes Gewissen weil wir nun drei Jahre die guten Pampers ‘verbauen’.
    Die sind einfach zu praktisch und man hat eben noch andere Sorgen als Windeln nach den Regeln der Kunst zu Wickeln und natürlich zu Waschen…

    Aber wer so eine Sondermülltonne braucht… ist sicherlich ein eher harmloser Zivilisationsmüll…

    Marcus

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